In Marcus Schiltenwolfs Gedichten flirrt Sprache zwischen Klang und Schweigen. Seine Verse sind dicht, fragil und von einer eigentümlichen Musikalität durchzogen – wie geflüsterte Gedanken im Frost.
Diese Lyrik verlangt Aufmerksamkeit und Geduld. Sie öffnet sich nicht sofort, sondern langsam – Schicht um Schicht. Wer sich ihr anvertraut, entdeckt hinter der Kühle des Tons eine tiefe Bewegung: Angst, Trauer, Sehnsucht, das menschlich Unabweisbare.
Schiltenwolf schreibt Gedichte, die nachhallen – leise, aber unauslöschlich.





