Heidelberg in den 1970er Jahren: Susa, jung, unerfahren und vom Land, sucht Freiheit, Selbstbestimmung und ein neues Leben. Sie findet all dies in der aufkommenden Frauenbewegung, die Konventionen sprengt und alte Rollenbilder in Frage stellt. Doch die euphorische Suche nach radikalem Aufbruch hat fatale Folgen. Ein Toter zerstört den Zusammenhalt der Gruppe und überschattet ihre Ideale.
Vierzig Jahre später holt die Vergangenheit Susa und ihre Weggefährtinnen ein. Verdrängte Schuld bricht auf, alte Fragen kehren zurück. Was zählt ein Menschenleben? Und: Was bleibt von der Utopie einer weiblicheren Welt?
„… und wir träumten vom Matriarchat“ ist kein klassischer Kriminalroman, sondern ein eindringlicher Blick in den inneren Kreis der Frauenbewegung der 1970er Jahre.
Ein Buch für Zeitzeuginnen – und für eine jüngere Generation, die verstehen will, wie aktuell die Kämpfe von damals noch immer sind.
Über die Autorin
Margret Schepers gründete 1976 während ihres Studiums den Frauenbuchladen in Heidelberg, den sie vierzehn Jahre lang führte. Von 1991 an war sie als Journalistin, Filmemacherin und Redakteurin beim Südwestrundfunk tätig. Seit 2020 ist sie freie Autorin und Dramaturgien für Film- und Fernsehprojekte. Die Autorin lebt in Heidelberg, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. »… und wir träumten vom Matriarchat« ist ihr erster Roman.





